Der Anbau von Olivenbäumen geht auf sehr alten Zeiten (12.000 v. Chr.) zurück. Obwohl viele der Ansicht sind, dass Oliven typisch mediterrane Pflanzen seien, scheint es, dass ihr Anbau im Süd-Kaukasus seinen Ursprung hatte. Tatsache ist, dass sie sich im Mittelmeerraum perfekt angepasst und hier ihre maximale Diffusion gefunden haben. In Apulien werden Olivenbäume seit tausenden von Jahren angebaut.

Zu einer der Olivensorten, die sowohl als Tafel- als auch als Öl-Olive Verwendung findet, zählt die Sorte „Leccino“. Die optimalen ökologischen und territorialen Bedingungen im Raum Cerignola haben einen positiven Einfluss auf den Wachstum der Pflanze und auf die Qualität der Oliven, sodass diese eine der beliebtesten italienischen Oliven für mehrseitige Verwendung sind.

Unter mehrseitige Verwendung versteht man, dass man sie sowohl für die Extraktion von nativem Olivenöl, als auch zur Herstellung von Tafeloliven verwenden kann.

Das daraus gepresste Öl hat eine intensive gelbe Farbe mit grünen Reflexen, ist fruchtig und geschmackvoll mit leicht süßlichem Nachgeschmack.

Die „Leccino“ Oliven können aber genauso gut für die Verarbeitung zu naturbelassene Tafeloliven verwendet werden. Die Oliven haben einen leicht bitteren Geschmack, eine senfgelbe bis weinrote Farbe, sind mäßig zart in ihrer Konsistenz und von kleinen bis mittelgroßen Dimensionen.

Die Genossenschaft verwendet die Oliven „Leccino“ für die Zubereitung einer Paste, deren Eigenschaften wie Farbe und Geschmack ähnlich den oben Beschriebenen sind.

Die Genossenschaft hat beschlossen, eine „leichtere “ Olivenpaste zu realisieren, um eine breite Palette von Konsumenten anzusprechen. Dazu wird ein Teil der Oliven “Bella di Cerignola” zur Produktion von der Olivenpaste verwendet. Das Ergebnis ist verblüffend: zart, süß, würziger Duft.